Kommunen & Institutionen
Gebäude und Orte robust entwickeln
TYPISCHE SITUATION
Öffentliche Bauprojekte stehen heute unter wachsendem Druck.
Die Anforderungen an Klimaanpassung und Nachhaltigkeit steigen – gleichzeitig werden technische Lösungen komplexer und teurer. Budgets sind begrenzt, die Verantwortung ist langfristig. Und Systeme, die heute eingebaut werden, müssen in 20 Jahren noch funktionieren und bezahlbar bleiben.
Dabei wird oft übersehen: Die robusteste Antwort auf Klimaveränderung ist nicht mehr Technik – sondern bessere Planung.
Häuser, die Hitze durch Masse und Orientierung puffern. Materialien, die Feuchte regulieren ohne Lüftungsanlage. Konstruktionen, die Hausmeisterteams selbst pflegen können. Gebäude, die am Ende ihres Lebenswegs rückbaubar sind – ohne Entsorgungsproblem für künftige Generationen.
MEIN ANSATZ
Ich arbeite auf der Schnittstelle von Architektur, Bauphysik und Prozess.
Im Fokus stehen:
-
Robuste Low-Tech-Ansätze mit langer Lebensdauer und geringen Folgekosten
-
Natürliche Materialien als aktives klimaregulierendes System: thermische Masse (Lehm), hygrische Pufferung (Stroh, Hanf), Tragwerk (Holz)
-
Einfache Lösungen, die Gemeinderäte, Nutzer und Hausmeister verstehen
-
Lebenszyklusbetrachtung von Anfang an – nicht nur Betriebskosten, sondern Graue Energie, Embodied Carbon und Rückbaubarkeit
Ziel sind Gebäude, die dauerhaft tragfähig sind – und die auch in 30 Jahren noch so funktionieren wie geplant.
ANGEBOTE
Einstieg: Impulsvortrag oder Workshop
Ein kompakter Einstieg ins Thema – für Gemeinderäte, Planungsausschüsse, Schulteams oder Elterninitiativen.
Mögliche Themen:
-
Low Tech – High Effect: Was einfaches Bauen wirklich bedeutet
-
Strohbau und Naturbaustoffe heute: Zulassung, Praxis, Wirtschaftlichkeit
-
Klimaresilient bauen ohne Mehrkosten: Wie robuste Materialien langfristig sparen
-
Embodied Carbon und Lebenszyklus: Was im Baurecht und in Förderrichtlinien kommt
-
Partizipative Prozesse: Methoden für Bürgerbeteiligung im Bauprojekt
Format: 2–4 Stunden, vor Ort oder online Honorar: [Preis eintragen] zzgl. Reisekosten
[ Jetzt anfragen ]
Beratung & Machbarkeitsstudie
Vor dem Planungsbeschluss: eine unabhängige Einschätzung, ob Low-Tech und Naturbaustoffe für das konkrete Vorhaben geeignet sind – und wie eine Förder- und Finanzierungsstrategie aussehen könnte.
[ Jetzt anfragen ]
Planung & Projektbegleitung
Alle Leistungsphasen nach HOAI für kommunale Bauprojekte – mit Schwerpunkt auf natürlichen Materialien und einfachen Systemen.
Schwerpunkte:
-
Waldkindergärten und Naturspielräume
-
Gemeinschaftshäuser, Dorfzentren, Mehrgenerationenhäuser
-
Sanierung und Umnutzung von Bestandsgebäuden
-
Kleine Wohnbauprojekte mit sozialem Träger
-
Pilotprojekte und Demonstrationsvorhaben
[ Jetzt Erstgespräch vereinbaren ]
Förderberatung für Kommunen & Institutionen
Nachhaltige Bauvorhaben mit Naturbaustoffen sind förderfähig – wenn die Antragsstrategie von Anfang an mitgeplant wird.
Relevante Förderprogramme (Auswahl, Stand [Jahr]):
Bundesebene:
-
KfW-Bundesförderung Effizienzgebäude (BEG): Kommunalkredit & Investitionszuschuss
-
KfW-Programm 220: Klimafreundlicher Neubau für kommunale Gebäude
-
Bundesförderprogramm Klimaschutz im Quartier (KSQ)
-
Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE): für ländliche Gemeinschaftseinrichtungen
-
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU): Modell- und Demonstrationsvorhaben
Landesebene Baden-Württemberg:
-
L-Bank: Investitionskredite für Kommunen und kommunale Unternehmen
-
Förderprogramm Klimaschutz BW (Klimaschutz-Plus)
-
Sanierungsprogramm ELR (Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum)
-
Ausgleichsstock: Bedarfszuweisungen für strukturschwache Kommunen
EU-Ebene:
-
EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung): Investitionen in nachhaltige Stadtentwicklung
-
ELENA-Fazilität: technische Unterstützung für große Energieeffizienz-Programme
-
EU-Taxonomie-konforme Gebäude: zunehmend Voraussetzung für institutionelle Finanzierung
Hinweis: Die Kombination aus Naturbaustoffen (Holz, Stroh, Hanf, Lehm) und Low-Tech-Systemen ist EU-taxonomiekonform und erfüllt die Anforderungen an Kreislaufwirtschaft und Embodied Carbon nach der überarbeiteten EU-Gebäuderichtlinie (EPBD 2024).
Ich unterstütze bei der Identifikation geeigneter Programme, der Antragsvorbereitung und der fachlichen Projektbeschreibung.
[ Förderberatung anfragen ]
ERGEBNIS
-
Robuste, wartungsarme Gebäudekonzepte mit langer Lebensdauer
-
Reduzierte Folgekosten durch einfache, selbstregulierende Systeme
-
Förderfähige Lösungen – von Anfang an mitgeplant
-
Gebäude, die Klimaveränderungen standhalten ohne Nachrüststau
-
Dokumentierbare Nachhaltigkeitsleistung: Embodied Carbon, Kreislaufwirtschaft, Lebenszyklusbetrachtung